Halau Hula

Ne'e Mai Na Iwa Me Hi'iaka

lädt euch ein zur ...

Hula Immersion

Eine Studienwoche des hawaiianischen Tanzes mit Roselle Keli'ihonipua Bailey (Maui )

vom 24. - 28. März 2018


Kosten für 5 Tage: 380 Euro (zzgl. Ü.)

(Bei verkürzter Teilnahme, beginnend am ersten Tag, gilt: 110 € pro Tag, also 330 Euro für 3 Tage)

Beginn am Samstag um 10 Uhr, die anderen Tage um 9 Uhr.

Ende täglich um 18 Uhr, am letzten Tag um 13.00 Uhr.


Warum Immersion ?

Die hawaiianische Sprache wurde wiederbelebt durch die Einrichtung von „Immersions-Schulen“. Sobald die Kinder durch die Tür des Schulgebäudes gehen, betreten sie einen Raum, in dem nur hawaiianisch gesprochen wird – vom ersten Tag an: ein Schutzraum und ein Nest für eine bedrohte Sprache. Unsere Woche der „Hula Immersion“ lehnt sich daran an. Sie ermöglicht ein ernsthaftes Studium des hawaiianischen Tanzes Hula in all seinen Facetten in einem gemeinsamen Raum des Lernens und Lebens – direkte Begegnung mit Ethik und Ästhetik, Vergangenheit und Gegenwart von Hawai'i Nei. Und so öffnen wir diese einzigartige Tanztradition für alle Interessierten jeden Alters und unabhängig von Vorerfahrung. 

Roselle Keli'ihonipua Bailey

Wir stellen uns vor: der Strand von Polanui. Hier steht ihr Familienhaus, das Haus ihrer Eltern und Großeltern. Polanui unter dem hawaiianischen Nachthimmel: starke, aber warme Windböen, salzig und süßlich, flatternd-peitschende Palmblätter: sie schimpfen? Jimmy Kaholokula jedenfalls entrüstet sich: Roselle! Du bist wie der Lachs!! Alle schwimmen Flußabwärts, aber du, du ... ! Und einst saß hier ihr Vater Ned Lindsey mit seiner Ukulele und sang über seine Tochter: When you see her, you will know her! – Er sah es voraus. Roselle Keli'ihonipua Bailey sollte oft andere Wege gehen, die sie nicht nur in ferne Länder trugen… Bleiben wir bei dem Bild und ziehen noch ein paar Lichterketten von einem Palmstamm zum nächsten, sie wippen im Wind... Und vorbei zieht die edle Reihe ihrer Lehrer, voran ihre Eltern Ned und Pua Lindsey, dann so klingende Namen wie Aunty Emma Sharpe, Aunty Edith Kanaka'ole und Aunty Kau'i Zuttermeister. Und die edle Reihe ihrer Schüler zieht vorbei: aller Couleur, Größe, Breite, Alters, Glaubens (und Nicht-Glaubens), Nationalitäten (und Nationalitätenverweigerungen)... Wer die Gemeinsamkeiten sucht, kann sich lange abmühen... : sie tanzen! Und alle haben ihre eigenen Geschichten zu erzählen, von ihren Erfahrungen mit Mrs. Baileys klassischen Säulen des Hulaunterrichts: "Lernen durch Erfahrung" und "Kein Weg ist zu steil, keine Gegenströmung zu stark, when there is assistance filled with aloha" : auf Deutsch: wenn Frau Bailey in ihrer unvergleichlich liebe- und autoritätsvollen Tonlage elegant zwei Worte über ihre Schultern wirft: mir nach! (Und aus unseren Augen spricht's stumm, auch zwei Worte: DA hinauf??!) Die Restaurierung und Wiederbelebung der historischen Heimstätte des Hula, Keahualaka auf Kauai, und die Gründung des Queen Emma Festivals auf Kokee zählen zu ihrem Lebenswerk. Die Quelle für ihre Integrität entspringt mit Sicherheit ihrer festen Verankerung in jenem Fundament von Aloha, das sie von den "Alten", ihren Eltern und deren Generation über die Welt gelernt hat, die kein Alter kennt, und doch in so tiefem Wandel begriffen ist. Von den Alten her strömt noch immer eine kraftvolle Gegenströmung gegen das Vergessen. Damit lässt sich so einiges anfangen… Und das Ende jenes Liedes vom Vater aus den alten Tagen, als durch Lahaina noch kaum ein Auto fuhr?  – Roselle, don't raise hell !  

Taking Hula Out of the Box
von Joana Varawa, erschienen in: Art & Culture on Maui, May – October 2005, Volume 17 Issue 62

(Used with permission of Art & Culture on Maui & Full Circle Publishing, Inc)

Hula – Ein Lebensweg 

von Roselle Keli'ihonipua Bailey 

(Original auf Englisch hier)