Roselle Keli'ihonipua Bailey

Ihr Vater Edward Lindsey sang in einem seiner Lieder über seine Tochter:  When you see her, you will know her. Er sah es voraus. Roselle Keli'ihonipua Bailey sollte oft andere Wege gehen, die sie nicht nur in ferne Länder trugen… Ihre Lehrer auf diesem Weg waren neben ihren Eltern: Aunty Emma Sharpe, Aunty Edith Kanaka'ole und Aunty Kau'i Zuttermeister. Hula war ihr nie Mittel zum Zweck, sondern immer ein Lebensweg. Die Restaurierung und Wiederbelebung der historischen Heimstätte des Hula, Keahualaka auf Kauai, und die Gründung des Queen Emma Festivals auf Kokee zählen zu ihrem Lebenswerk. Die Quelle für ihre Integrität entspringt mit Sicherheit ihrer festen Verankerung in jenem Fundament von Aloha, das sie von den "Alten", ihren Eltern und deren Generation über die Welt gelernt hat, die kein Alter kennt, und doch in so tiefem Wandel begriffen ist. Von den Alten her strömt noch immer eine, wenn auch kleine, so doch kraftvolle Gegenströmung gegen das Vergessen. Vielleicht ist nicht mehr viel da, aber es ist etwas und gar nicht mal so nicht wenig. Damit lässt sich so einiges anfangen… Und das Ende jenes Liedes vom Vater aus den alten Tagen, als durch Lahaina noch kaum ein Auto fuhr?  – Roselle, don't raise hell !  

Einige Texte von und Über Roselle


Taking Hula Out of the Box
von Joana Varawa, erschienen in: Art & Culture on Maui, May – October 2005, Volume 17 Issue 62

(Used with permission of Art & Culture on Maui & Full Circle Publishing, Inc)

Hula – Ein Lebensweg 

von Roselle Keli'ihonipua Bailey 

(Original auf Englisch hier)